14. Oktober 2011 14:51 Uhr

US-Mediziner fordern anderen Umgang mit Suchtkrankheiten

Die Heilung einer Sucht muss mit der gleichen Ernsthaftigkeit angegangen werden wie zum Beispiel eine Herzkrankheit. Das fordert die Gesellschaft der US-amerikanischen Suchtmediziner, ASAM.

Eine Sucht ist ihrer Ansicht nach nicht nur eine schlechte Angewohnheit, die mit Willenskraft überwunden werden könne, vielmehr handele es sich um eine chronische Erkrankung des Gehirns.

Die Mediziner wollen deshalb auch die Haltung der Gesellschaft gegenüber Süchtigen verändern - Ärzte und Angehörige bräuchten mehr Geduld. Therapien müssten langfristig und auch auf mögliche Rückfälle angelegt sein.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)