14. Oktober 2011 17:54 Uhr
Hinter diesem Zaun wird nicht gebaut, sondern gegraben. Eigentlich wollten die Planer dort eine Umgehungsstraße bauen, doch nun suchen französische Archäologen am sogenannten Kilianstollen bei Altkirch im Elsass nach den Überresten von 21 bislang verschollenen deutschen Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg.
Nach Angaben des Amtes für Archäologie sollen die Ausgrabungen verlängert werden. Bereits vor einem Jahr war man bei den Straßenarbeiten auf die Reste eines 125 Meter langen Stollens gestoßen. Nach einem schweren Angriff der Franzosen war dieser am 18. März 1934 teilweise eingestürzt.
Die Archäologen wollten zunächst einfach nur mehr über das Leben der deutschen Soldaten an der Front erfahren. Doch da sie neben Feldbetten und Gewehren auch auf sterbliche Überreste stießen, wurden die Ausgrabungen intensiviert.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)