14. Oktober 2011 17:55 Uhr
"Am Anfang war das Wort und nicht das Geschwätz, und am Ende wird nicht die Propaganda sein, sondern wieder das Wort."
Gottfried Benn wurde 1886 im brandenburgischen Mansfeld geboren. Er war Sohn eines protestantischen Pfarrers und gilt als einer der bedeutendsten Dichter der Moderne. Nach seinem Medizinstudium arbeite Gottfried Benn zunächst als Arzt in Berlin.
Bekannt wurde er jedoch durch seine Gedichte. Als Mitbegründer des deutschen literarischen Expressionismus verwendete Gottfried Benn in seinen Werken sowohl Elemente der Alltagssprache als auch medizinische Ausdrücke. 1932 wurde er in die Akademie der Wissenschaften und Künste berufen.
Wegen seiner Werke wie "Der neue Staat und die Intellektuellen" oder "Kunst und Macht" wurde der Literat mit den Ideen des Nationalsozialismus in Verbindung gebracht. Allerdings wurde er 1937 aus der "Reichsschriftkammer" ausgeschlossen und mit einem Publikationsverbot belegt. Gottfried Benn starb 1956 in Berlin.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)