15. Oktober 2011 14:13 Uhr
Ein norwegischer Stromkonzern hat angeboten, überschüssigen Ökostrom aus Deutschland in seinen Stauseen zu speichern. Ein Vorstandssprecher sagte dem Magazin "Wirtschaftswoche" vorab, Deutschland werde mit Windkraftanlagen oder Solaranlagen oft mehr Strom produzieren als verbraucht werden könne. Den könne man speichern, indem man mit elektrisch betriebenen Pumpen Wasser die Stauseen hinaufbefördere - und wieder ablassen, um Strom zu produzieren, wenn Flaute herrscht. Nach Schätzungen der "Wirtschaftswoche" braucht Deutschland in den kommenden Jahren Ökostrom-Speicher mit einer doppelt so großen Leistung wie heute.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)