18. Oktober 2011 06:56 Uhr
Es gibt Orte, da sollte man besser nicht krank werden.
Wie das Portal von "Discovery News" berichtet, ist genau das einer US-Polarforscherin passiert. Ende August bekam Renee-Nicole Douceur Seh- und Sprachprobleme und vermutete einen Schlaganfall, nach einer eingeholten zweiten medizinischen Meinung könnte es auch ein Hirntumor sein. Die Frau bat, von der Amundsen-Scott-Station ausgeflogen zu werden. Das ging zunächst nicht, weil am Südpol gerade der antarktische Winter war und die Bedingungen bei unter minus 50 Grad für eine Flugzeuglandung zu schlecht waren. Auch am Wochenende musste ein Flugzeug wegen eines schweren Sturms umdrehen. Der nächste Versuch hat jetzt aber geklappt, und die US-Forscherin wurde ins neuseeländische Christchurch gebracht. Nun soll sie dort Tests unterzogen werden, bevor sie nach Hause in die USA fliegt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)