18. Oktober 2011 16:51 Uhr

Müllabfuhr in Athen wegen Seuchengefahr zum Dienst verpflichtet

Der Streik der Griechen könnte ihrer Gesundheit schaden. Weil auch die Müllabfuhr seit mehreren Tagen nicht mehr arbeitet, besteht die Gefahr, dass Seuchen ausbrechen. Aus diesem Grund hat die Regierung Griechenlands nun die Müllarbeiter per Ministerialerlass zum Dienst verpflichtet.

Nach Schätzungen liegen allein in der Hauptstadt Athen mehr als 30.000 Tonnen Müll herum. Die Gesundheitsbehörde KEELPNO bezeichnete die Situation als "Bombe", die die Gesundheit gefährde. In einigen Fällen seien bereits Ratten gesichtet worden. Die Beseitigung der riesigen Müllberge soll nach Aussage der Kommunen im Großraum Athen etwa eine Woche dauern.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)