19. Oktober 2011 08:23 Uhr
Jeder vierte deutsche Erwerbstätige arbeitet in Teilzeit - einige davon nicht freiwillig. Das geht aus einer Studie des "Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung" hervor, die die "Saarbrücker Zeitung" vorab zitiert. Demnach sind in den vergangenen zehn Jahren in Deutschland mehr Teilzeitstellen entstanden als in den meisten anderen europäischen Ländern. Im Jahr 2000 waren es noch drei Millionen, im vergangenen Jahr rund zehn Millionen. Gründe für Teilzeitarbeit sind laut dem Bericht meist die Betreuung von Kindern, die Pflege von Familienmitgliedern oder eine Ausbildung. Jeder fünfte Betroffene gab an, nur deshalb in Teilzeit zu arbeiten, weil er keine Vollzeitstelle gefunden habe.
Insgesamt überwiegt zwar weiter der Anteil der Frauen - der Anteil der Teilzeitbeschäftigten bei den Männern ist aber stärker gestiegen: Laut der Studie hat er sich verdoppelt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)