19. Oktober 2011 11:50 Uhr
Zum Schluss noch der Blick ins Lexikon. Heute: das Trojanische Pferd, ein Begriff aus der griechischen Mythologie. Der Legende nach hatten die Griechen Troja zehn Jahre lang erfolglos belagert. Daraufhin entschlossen sie sich, die Stadt mit Hilfe einer List zu erobern. Sie zimmerten ein hölzernes Pferd, das so groß war, dass sich ihre tapfersten Krieger darin verstecken konnten. Den Trojanern sagten sie, es handle sich um ein Weihgeschenk an die Göttin Athene.
Die Trojaner glaubten die Geschichte und zogen das Pferd in ihre Stadt. Nachts entstiegen die feindlichen Soldaten dem Pferd, öffneten dem Rest der griechischen Armee die Stadttore, und Troja wurde zerstört.
Im übertragenen Sinne versteht man deshalb unter einem Trojanischen Pferd jede List mit dem Ziel, harmlos getarnt in einen geschützten Bereich einzudringen. Auch Programme zum Ausspähen von Computern heißen deshalb Trojaner.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)