19. Oktober 2011 18:07 Uhr
Im Meer ist es laut.
Verantwortlich dafür sind nicht nur Seebeben, Wellengang und Regen, sondern immer mehr auch menschengemachter Lärm: von Ölbohrplattformen und Windparks zum Beispiel. Für Meerestiere ist das vor allem deshalb gefährlich, weil sie sich übers Gehör orientieren.
Wie die Wochenzeitung "Die Zeit" schreibt, wollen Forscher der Universität Texas jetzt gegen den Krach vorgehen: und zwar mit Luftballons. Die absorbieren Schall, je nach Größe bestimmte Wellenlängen. Um die Ballons haltbarer zu machen, haben die Forscher sie mit Latex umhüllt. Im Laborwassertank konnten sie damit den Schall spürbar abschwächen.
Die Forscher planen jetzt, eine Art Vorhang aus Luftballons rund um Ölplattformen aufzuhängen, und zwar so, dass die Fische noch durchschwimmen können, der Lärm im Meer aber gedämpft wird.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)