20. Oktober 2011 06:26 Uhr

UNO-Konferenz in Brasilien will mehr Gleichheit in der Gesundheit

Die Schere zwischen Arm und Reich macht sich nicht nur beim Einkommen bemerkbar, sondern auch bei der Gesundheit. Darauf hat die Generaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation, Margaret Chan, hingewiesen. Sie eröffnete im brasilianischen Rio de Janeiro eine dreitägige Konferenz, auf der die Ursachen für die Unterschiede aufgespürt werden sollen. An dem Treffen nehmen Vertreter aus 120 Ländern teil.

Chan sagte, die Lücke bei der Gesundheitsversorgung zwischen den einzelnen Staaten und auch innerhalb der Länder sei noch nie so groß gewesen wie heute. Die höchste und niedrigste Lebenserwartung weltweit liege beispielsweise um 36 Jahre auseinander. Eine Welt, die derart aus dem Gleichgewicht geraten sei, sei weder stabil noch sicher. Bis morgen noch sollten deshalb Kritierien erarbeitet werden, um die sozialen Bedingungen zur Förderung der Gesundheit zu verbessern.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)