20. Oktober 2011 06:58 Uhr
Fehlstarts fallen bei Sprinterinnen offenbar seltener auf als gedacht. Das haben nun Forscher der Universität Michigan herausgefunden. Denn Grundlage für einen Fehlstart beim Sprint ist die Last, die innerhalb von 100 Millisekunden nach dem Startschuss auf den Startblock einwirkt. Bisher lag diese bei einheitlich 25 Kilogramm. Eine Frau hätte jedoch weniger Kraft in den Fußgelenken als ein Mann. Deshalb werde nicht registriert, wenn sie sich innerhalb dieser Zeit abstoßen würde. Das gehe aus einer Analyse von 425 Sprintern und Sprinterinnen hervor. Als Konsequenz fordern die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift "PLoS One" unterschiedliche Startblöcke für Frauen und Männer, um ein faires Rennen zu garantieren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)