20. Oktober 2011 07:23 Uhr
"Frauenakte, Frauenakte und zwischendurch ein toter Soldat." So fasst Iris Lauterbach vom Zentralinstitut für Kunstgeschichte die Kunst während des Nationalssozialismus zusammen. Viele der Werke wurden damals im Haus der Deutschen Kunst in München bei der jährlich stattfindenden "Großen Deutschen Kunstausstellung" gezeigt.
Die Vergangenheit des Museums soll nun in einem Online-Projekt aufgearbeitet werden. Dessen Ziel ist nach Angaben des Referenten Christian Fuhrmeister vor allem eine "Entmystifizierung" der großen Schauen. Um diese zu erreichen, haben Kunsthistoriker zwei Jahre lang die 13.000 Exponate erfasst. Bislang waren nur rund zehn Prozent davon durch Abbildungen bekannt. Das Ergebnis der Arbeit steht nun ab heute weltweit und kostenlos auf der Online-Plattform "GDK-Research" zur Verfügung.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)