20. Oktober 2011 09:50 Uhr
Sie haben eine ganze Kleinstadt im Osten der USA unsicher gemacht. In Zanesville im Bundesstaat Ohio liefen gestern mehr als 50 Raubtiere frei herum, unter ihnen Bären, Wölfe, ausgewachsene Löwen und Tiger. Die Tiere stammten aus dem Privatzoo eines Anwohners. Er hatte ihre Käfige geöffnet und sich anschließend erschossen. Polizei und Zoowärter aus der Hauptstadt Columbus sperrten für ihre Jagd nach den entlaufenen Tieren zahlreiche Straßen. Nur sechs Tiere konnten in einen anderen Zoo gebracht werden, 48 wurden erschossen. Ein Wolf und ein Affe sind laut Polizei noch verschwunden.
Gegen den Halter des privaten Zoos gab es in der Vergangenheit mehrfach Beschwerden. 2010 hatte er unter anderem wegen Tierquälerei ein Jahr in Haft gesessen. Die Tierschutzorganisation Peta forderte, Menschen das Halten von wilden Tieren zu verbieten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)