20. Oktober 2011 11:23 Uhr

Start der ersten Galileo-Satelliten ins All verschoben

Die Doppelpremiere muss bis morgen warten. Eigentlich sollte heute Mittag am Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana zum ersten Mal eine russische Sojus-Rakete starten. Sie sollte die ersten beiden Satelliten des europäischen Navigationssystems Galileo ins All bringen. Die Betreibergesellschaft Arianespace teilte jetzt aber mit, es gebe Probleme mit der Rakete. Deshalb könne sie erst morgen abheben.

Das Navigations-System Galileo war ursprünglich nur für die zivile Nutzung im Verkehr geplant. Das Europäische Parlament hat aber beschlossen, dass es auch in der Verteidigungspolitik eingesetzt werden soll. Galileo ist ein Gemeinschaftsprodukt der EU und der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Es soll dem amerikanischen GPS-System Konkurrenz machen und arbeitet angeblich genauer

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)