20. Oktober 2011 16:34 Uhr

Konzerne fordern mehr Einsatz gegen Klimawandel

Sechs Wochen sind es noch bis zum nächsten Klimagipfel im südafrikanischen Durban. Und jetzt setzt sich auch die Wirtschaft für größere Anstrengungen gegen den Klimawandel ein: Fast 200 große internationale Unternehmen fordern ein "robustes und effektives Klimabkommen". Dazu zählen zum Beispiel Unilever, Philips, Procter & Gamble, Tesco und Rolls-Royce. Aus Deutschland sind unter anderem dabei: Adidas, Otto und SAP. In dem sogenannten "2°Challenge Communiqué" fordern die Unternehmen von den Regierungen Maßnahmen, um einen Anstieg der weltweiten Durchschnittstemperatur auf mehr als zwei Grad Celsius im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu verhindern. Die aktuelle Situation biete für die Wirtschaft nicht genügend Klarheit, um in Klimaschutzmaßnahmen zu investieren. Der Gipfel in Durban ist die letzte Chance, noch ein Folgeabkommen für das Kyoto-Protokoll auszuhandeln, das 2012 ausläuft.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)