21. Oktober 2011 11:26 Uhr

Facebook: Hamburger Datenschutzbeauftragter setzt Frist

Facebook hat Stress mit deutschen Datenschützern. Erst erzwingt Schleswig-Holstein, dass das Kalifornische Unternehmen eine Sonderregelung für das Bundesland prüft; es sollen weniger Informationen in die USA übermittelt werden. Und nun setzt der Hamburger Datenschutzbeauftragte eine Frist. Johannes Caspar will erreichen, dass Facebook höhere Standards bei der automatischen Gesichtserkennung einhält.

Caspar sagte der "taz", die Zeit für Verhandlungen sei vorüber. Bis zum 7. November brauche der Stadtstaat eine klare Bestätigung, dass das soziale Netzwerk die Vorgaben umsetzen wolle. Konkret sollten die User besser informiert werden, außerdem solle ihre Zustimmung eingeholt werden. Ohne Einlenken hält der Datenschützer rechtliche Maßnahmen für unausweichlich.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)