21. Oktober 2011 14:24 Uhr
Werden Maschinen in naher Zukunft intelligenter sein als Menschen?
Das ist die Frage, um die sich die sogenannte Singularitätsdebatte dreht. Futuristen wie die US-Forscher Vernor Vinge und Ray Kurzweil gehen davon aus, dass die Welt sich diesbezüglich rasant auf einen Wendepunkt zubewegt.
Der Microsoft-Mitbegründer Paul Allen widerspricht ihnen nun in einem Essay für die Online-Ausgabe von "Technology Review". Er glaubt nicht, dass der Tag nahe ist, an dem Maschinen die Menschen an Intelligenz übertreffen. Er begründet das damit, dass es nicht reiche, die heutige Software einfach nur schneller laufen zu lassen. Es müssten auch intelligentere Programme her, so Allen. Für die wiederum sei es aber nötig, die Grundlagen menschlicher Erkenntnis im Einzelnen zu verstehen. Und da kratze die Wissenschaft zurzeit erst an der Oberfläche.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)