24. Oktober 2011 06:53 Uhr
Die Überbleibsel des deutschen Forschungssatelliten "ROSAT" sind vermutlich über Südostasien abgestürzt. Das vermuten US-Forscher. Wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Köln mitteilte, ist der alte Satellit gestern morgen in die Erdatmosphäre eingetreten. Raumfahrtexperten gehen davon aus, dass die meisten Teile von "ROSAT" beim Wiedereintritt in die Atmosphäre verglüht seien. Allerdings rechnen sie auch damit, dass einige Reste als Bruchstücke auf die Erdoberfläche gefallen sein könnten.
Der Satellit habe für eine Erdumrundung nur 90 Minuten gebraucht. Wegen dieser hohen Geschwindigkeit sei es schwer, seinen Absturzort zu berechnen.
"ROSAT" war 1990 von Florida aus ins All gestartet, um den Himmel nach Quellen von Röntgenstrahlen abzusuchen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)