24. Oktober 2011 08:12 Uhr
Um die Kölner Moschee gab es schon einige Streitigkeiten. Nun kommt eine hinzu, denn die Moschee soll ohne ihren Architekten Paul Böhm zu Ende gebaut werden. Der Bauherr, der türkische Ditib-Verband, hat den Vertrag mit Böhms Planungsbüro fristlos gekündigt. Das geht aus einem Bericht des "Kölner Stadt-Anzeigers" hervor. Grund seien erhebliche Mängel, die schon beim Rohbau aufgetreten seien. Dem widerspricht der Architekt: Die Vorwürfe der Ditib seien unhaltbar, das müssten nun die Juristen klären.
Die Moschee im Stadtteil Ehrenfeld soll im kommenden Mai eröffnet werden. Sie soll 1.200 Menschen Platz bieten, außerdem ein Kultur- und Begegnungszentrum.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)