24. Oktober 2011 13:11 Uhr
Wo ist der Forschungssatellit "ROSAT" abgeblieben? Diese Frage versuchen Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, DLR, zu beantworten. Ein Sprecher der Organisation teilte mit, es gebe keine Bestätigung dafür, dass Satellitenteile die Erdoberfläche erreicht hätten. Berichte darüber, die Sonde könne über Südostasien abgestürzt sein, wollte das DLR nicht kommentieren. "ROSAT" war gestern morgen in die Erdatmosphäre eingetreten. Nach Einschätzung von Experten dürfte dabei nur ein Teil des Satelliten verglüht sein. Der Rest könnte mit mehr als 400 Kilometern pro Stunde auf der Erdoberfläche eingeschlagen oder ins Meer gestürzt sein. Der Forschungssatellit "ROSAT" war 1990 von Florida aus ins All gestartet, um den Himmel nach Quellen von Röntgenstrahlen abzusuchen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)