25. Oktober 2011 07:22 Uhr
In den USA spielt Religion eine tragende Rolle. Einen atheistischen Präsidenten würde es wohl nicht im Weißen Haus geben. Eine Umfrage unter fast 1.500 Katholiken zeigt nun aber, dass viele von ihnen von ihren Glaubensprinzipien abweichen. Das berichtet die Zeitschrift "National Catholic Reporter". Eine auffallende Entwicklung ist den Autoren der Studie zufolge der Autoritätsverlust des Vatikan - und zwar in allen Altersklassen. So werde beispielsweise die kirchliche Ablehnung gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften und verheirateter Priester nicht mehr von der Mehrheit der US-amerikanischen Katholiken getragen. Auch in moralischen Fragen, wie etwa beim Thema Sex vor und außerhalb der Ehe, folge der Großteil eher der eigenen Meinung als der Weisung der Kirche.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)