25. Oktober 2011 11:55 Uhr
Der Blick ins Lexikon: Wir schlagen nach unter "L" wie Lobbyismus. Das Wort leitet sich vom englischen Begriff "Lobby" ab und meint die Vorhalle im britischen Unterhaus. Dort verhandelten Abgeordnete früher mit Außenstehenden.
Lobbyismus bezeichnet heute die Beeinflussung von Politik durch Interessengruppen. Das können zum Beispiel NGOs, Gewerkschaften, Stiftungen, Kirchen oder große Unternehmen sein. Ziel des Lobbyismus ist es, die Politik in ihrem Sinne zu beeinflussen. Mittel zur Einflussnahme können spezielle Informationen oder die Rückhaltung von Informationen sein. Lobbyisten greifen aber auch zu Methoden wie der Androhung von Streik oder Lieferboykott und in manchen Fällen werden sogar Geldgeschenke gemacht - Menschen also bestochen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)