26. Oktober 2011 06:30 Uhr

Google: Deutsche Behörden fragten Daten im 1. Halbjahr 2011 über 1.000 Mal ab

Im ersten Halbjahr dieses Jahres haben deutsche Behörden den Internetkonzern Google mehr als 1.000 Mal gebeten, Daten seiner Nutzer freizugeben - beispielsweise für Ermittlungen. Das geht aus einer Statistik hervor, die das US-Unternehmen veröffentlichte. Demnach reichten deutsche Behörden von Januar bis Juni dieses Jahres 1.060 Anfragen bei Google ein. Der Konzern erklärte, in knapp 70 Prozent der Fälle verpflichtet gewesen zu sein, Daten über seine Nutzer an die Behörden weiterzureichen. Davon betroffen gewesen seien auch Profile von Googles Video-Plattform Youtube.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)