26. Oktober 2011 12:22 Uhr
Der Begriff kommt aus der Markt- und Sozialforschung. Von Repräsentativität wird gesprochen, wenn das Ergebnis einer Umfrage möglichst genau mit der Allgemeinheit übereinstimmt. Eine Erhebung ist also dann repräsentativ, wenn sie ein zwar kleineres, aber sonst realistisches Abbild der Gesamtheit darstellt. Das Problem ist: Es kann nie überprüft werden, welche die wesentlichen Merkmale der Gesamtheit sind. Deshalb wird der Begriff von den Soziologen selbst nicht gerne verwendet.
Eine Erhebung muss auch nicht zwingend repräsentativ sein, sondern nur dann, wenn sie Rückschlüsse auf die Allgemeinheit geben soll. Das ist nicht bei allen Untersuchungen der Fall.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)