27. Oktober 2011 12:24 Uhr
Kita-Plätze sind in vielen Städten rar. Durch diesen Mangel sind einer neuen Studie zufolge vor allem alleinerziehende Langzeitarbeitslose benachteiligt.
Wie das Nürnberger Institut für Arbeitsmarktforschung herausfand, nehmen alleinerziehende Hartz-VI-Empfängerinnen seltener an betrieblichen Trainings teil als Arbeitslose ohne Kinder. Stattdessen nutzten alleinerziehende Arbeitslose eher flexiblere Angebote wie die Ein-Euro-Jobs.
Das Problem: Mit den betrieblichen Trainings bekommen die Betroffenen laut dem Institut wesentlich schneller einen Job. Ziel dabei ist es, dass die Arbeitslose direkt in einer Firma begleitet von einer Fachkraft herausfindet, wo ihre Stärken und Schwächen liegen.
Die Studie kommt zu dem Schluss: Wenn die Betreuungsquote steige, würden auch mehr Arbeitslose bei den effektiveren betrieblichen Trainings mitmachen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)