27. Oktober 2011 17:52 Uhr
Wer viel arbeitet, soll auch mehr verdienen. Forscher der Universität Trier, des University College London und der University of Wisconsin haben in einer gemeinsamen Studie herausgefunden, dass eine Bezahlung nach Leistung in manchen Fällen sinnvoller sein kann als der klassische Zeitlohn.
Dies sei dann der Fall, wenn es sich um einen Arbeitnehmer handele, der überdurchschnittlich produktiv und engagiert sei. Er erarbeite sich durch einen leistungsbezogenen Lohn ein höheres Einkommen und verspüre dadurch auch eine höhere Arbeitszufriedenheit - wovon wiederum der Arbeitgeber profitiere, heißt es in der Studie, die auf Daten von Wirtschaftsbefragungen basiert.
Mit ihrem Ergebnis treten die Wissenschaftler gängigen Theorien in der Personalwirtschaftslehre entgegen, wonach eine leistungsbezogene Entlohnung den Eigen-Arbeitsantrieb der Mitarbeiter mindert.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)