28. Oktober 2011 11:52 Uhr
Als "Graffiti" bezeichnet man anonyme Markierungen an und in öffentlichen oder halböffentlichen Orten. Das können Zeichen, Bilder oder auch Texte sein. Solche Markierungen weisen auf das Spannungsverhältnis von Anonymität und Selbstdarstellung, Intimität und Öffentlichkeit, Verbot und Übertretung hin.
Graffiti gab es schon etwa 600 Jahre vor Christi Geburt in Form von griechischen und römischen Wandkritzeleien. Meist wurden obszöne Symbole auf Statuen angebracht. Diese Art von Graffiti findet sich bis heute in Toiletten, Gefängnissen oder an Denkmälern.
Eine weitere Form sind die so genannten Sprühlack-Graffiti: Sie tauchten erstmals ab circa 1970 im puertoricanisch-afro-amerikanischen Milieu New Yorks auf.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)