28. Oktober 2011 14:50 Uhr

Deutsche Nationalbibliothek treibt Digitalisierung langsam voran

Die Digitalisierung geht bei der Deutschen Nationalbibliothek nur in kleinen Schritten voran - allerdings schon seit 15 Jahren. Erst, wenn Bücher kaputtgingen und nicht mehr benutzbar seien, würden sie digitalisiert. Das sagte Ute Schwens, Leiterin der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main, hier bei DRadio Wissen. Als Grund nannte sie die hohen Kosten der Digitalisierung.

Um die Bestände langfristig zu erhalten, arbeite die Deutsche Nationalbibliothek mit Bibliotheken auf der ganzen Welt zusammen, sagte Ute Schwens. Gemeinsam suche man nach Mitteln und Wegen, digitale Daten so zu konservieren, dass sie auch in 20, 30 Jahren noch nutzbar seien.

Die Deutsche Nationalbibliothek archiviert seit 1913 alle deutschen Neuveröffentlichungen - inzwischen sowohl in Buchform als auch in der elektronischen Version.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)