28. Oktober 2011 17:56 Uhr

Kritik an dänischer Studie zu Handy-Risiken

"Hirntumore bilden sich manchmal erst nach 30 Jahren." Mit diesem Argument hat die französische Nichtregierungsorganisation "Robin des Toits" eine kürzlich von dänischen Wissenschaftlern veröffentlichte Studie kritisiert. Diese hatten über einen Zeitraum von 18 Jahren die Daten von mehr als 350.000 Handynutzern untersucht. Dabei waren sie zu dem Ergebnis gekommen, dass es keinen eindeutigen Zusammenhang zwischen der langfristigen Nutzung von Mobiltelefonen und dem Risiko, an einem Hirntumor zu erkranken, gebe. "Robin des Toits" beanstandete unter Berufung auf Experten "schwere Fehler": So habe die Studie beispielsweise geschäftliche Handynutzer außen vor gelassen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte die Strahlung von Handys noch im Juni als "möglicherweise krebserregend" eingestuft.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)