31. Oktober 2011 08:57 Uhr
Wer am öffentlichen Leben teilhaben will, der kommt an sozialen Netzwerken nicht vorbei. So schreibt es der Grünen-Politiker Volker Beck in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Die Frage sei heute nicht mehr, ob jemand Facebook oder Twitter nutze, sondern nur noch wie. Im Bereich der Politik habe das den Vorteil, dass Politiker plötzlich lernten, sich kurz zu fassen. Doch dabei stießen sie auch an Grenzen, denn leicht litten differenzierte Debatten dann unter Oberflächlichkeit und populistischer Vereinfachung.
Unter der Überschrift "Netzanschluss ist Menschenrecht" wirbt Beck aber auch für mehr Datenschutz, in dem er schreibt: "Wer der ungehinderten Datensammelei durch Staat, Google, Facebook und andere tatenlos zusieht, versündigt sich an den Freiheitsrechten der Bürgerinnen und Bürger."
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)