2. November 2011 07:25 Uhr
Weil sie sich kritisch über Politiker äußerte, hat sie nun Angst um ihr Leben.
Die guatemaltekische Journalistin Lucia Escobar ist aus ihrer Heimatstadt Panajachel im Westen des Landes geflohen, nachdem sie öffentlich bedroht wurde. Wie sie der Bürgerrechtsorganisation "Commitee to protect Journalism" sagte, habe ein Lokalpolitiker sie im Fernsehen als Dreck bezeichnet und gesagt, sie werde im Müll landen. Außerdem habe sie Drohungen über das Telefon und per SMS erhalten. Der Polizeichef der Stadt habe sie als Drogenhändlerin verunglimpft. Hintergrund ist ein Artikel Lucia Escobars für die überregionale Zeitung "El Periodico". Darin hatte sie lokale Politiker für das Verschwinden eines Bürgers verantwortlich gemacht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)