2. November 2011 14:48 Uhr

Plädoyer für bessere Vernetzung von Zentralasienwissenschaftlern

Zentralasienstudien sind ein exotisches Fachgebiet, und dennoch gibt es auch in diesem Bereich mehr Experten, als es den meisten bekannt ist. Das Problem: Die Wissenschaftler sind untereinander schlecht vernetzt. So sieht es der Islamwissenschaftler Philipp Reichmuth von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit. In der aktuellen Ausgabe der "Zentralasien-Analysen" fordert er offene Grenzen zwischen den einzelnen Disziplinen. Gerade auf den Gebieten Politik und Wirtschaft sei eine bessere Vernetzung nötig, denn Zentralasienforscher hätten häufig zum Beipiel Geographie oder Orientalistik studiert und seien in anderen Fachbereichen nicht bekannt.

Reichmuth spricht daher in dem kleinen Bereich der Zentralasienforschung nicht von einem Wissens-Problem, sonder von einem Nutzungs- und Vernetzungsproblem.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)