2. November 2011 16:13 Uhr
Studiengebühren sind ein heißes Thema - und mehrere Bundesländer haben sie deshalb inzwischen wieder abgeschafft. Der Streit geht im Wesentlichen darum, ob Gebühren junge Leute von einem Studium abhalten. Das Wissenschaftszentrum Berlin hat nun in einer Studie festgestellt, dass das nicht der Fall ist. In Bundesländern mit Studiengebühren hat sich demnach die Studierneigung nicht verändert.
Die Forscher fanden dagegen Anzeichen dafür, dass Studenten die höheren Kosten mit einer größeren Wertschätzung des Studiums verrechneten. Dieses Phänomen zeige sich vor allem bei Abiturienten aus nichtakademischen Haushalten. Die Studie geht Gebühren in Höhe von 500 Euro aus. Welchen Einfluss höhere Gehühren hätten, sagt sie nicht aus.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)