3. November 2011 06:35 Uhr

Letzter Block in einstiger NS-Immobilie Prora verkauft

Der "Koloss von Rügen" hat einen neuen Besitzer. Der Bund hat jetzt den letzten Block des Komplexes in Prora verkauft, der sich über 4,5 Kilometer entlang der Ostseeküste zieht. Der Preis, den ein deutscher Investor dafür gezahlt hat, soll deutlich über dem Mindestgebot von einer halben Million Euro liegen. Wie er das Bauwerk nutzen will, ist noch nicht ganz klar.

In einem anderen Block hatte im Sommer eine Jugendherberge eröffnet, in den übrigen sollen Hotels und Ferienappartements entstehen. Die Nationalsozialisten hatten die Anlage bauen lassen, fertig wurde sie aber nie. Geplant war, dass 20.000 Menschen in dem Seebad gleichzeitig Urlaub machen können.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)