3. November 2011 12:57 Uhr

Nipplegate: Geldbuße von Berufungsgericht abgewiesen

Watergate, Cablegate und Nipplegate.

Große Skandale in den USA tragen seit den Affären um den früheren US-Präsidenten Richard Nixon die Nachsilbe "gate" im Namen. Doch nicht alle haben einen politischen Hintergrund. Zum Beispiel der Nipplegate-Skandal. Während der Halbzeitshow des Football-Finales 2004 hatte Popsänger Justin Timberlake seiner Kollegin Janet Jackson das Top weggerissen. Daraufhin war landesweit kurrzeitig ihre entblößte Brust im Fernsehen zu sehen.

"Nipplegate" hatte ein juristisches Nachspiel, der Sender CBS wurde von der Medienaufsicht zu einer Rekordstrafe verurteilt. Über sieben Jahre nach dem Skandal hat sich das nun aber erledigt. Ein Berufungsgericht hob die Strafe gegen CBS auf. Die Richter entschieden, die Medienaufsicht habe bei der Verhängung des Bußgeldes willkürlich gehandelt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)