4. November 2011 11:36 Uhr
Im Lexikon schlagen wir heute nach, was die biblischen Speisegesetze sind. Im Alten Testament ist festgelegt, welche Tiere der Mensch essen darf und welche nicht. Hier einige Beispiele: Als nicht koscher, also unrein, gelten Tiere ohne gespaltene Klauen wie Hasen. Obwohl Schweine gespaltene Klauen haben, dürfen sie ebenfalls nicht verzehrt werden, da sie nicht wiederkäuen.
Generell erlaubt sind Tiere, die im Wasser leben, solange sie Schuppen oder Flossen haben. Ausgeschlossen werden dadurch Meeresbewohner wie Hummer, Muscheln oder Schnecken. Da die Speisegesetze im Alten Testament stehen, gelten sie theoretisch für Christen und Juden. Im Neuen Testament werden sie aber von Jesus relativiert, weswegen viele Christen der Meinung sind, dass die Vorschriften vernachlässigt werden können.
Die jüdischen Speisegesetze wurden hingegen noch weiter entwickelt. Sie schreiben nicht nur vor, was gegessen werden darf, sondern auch, wie Nahrungsmittel zubereitet werden müssen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)