4. November 2011 15:24 Uhr

Südchinesisches Meer: China ärgert sich über Wrackräuber

Der Meeresboden ist voller Schätze - nicht nur in Bezug auf Artenvielfalt sondern auch wegen zahlreicher Schiffswracks.

Im Südchinesischen Meer sind deshalb viele Plünderer unterwegs, die den Meeresboden nach gesunkenen Schätzen absuchen. Die chinesischen Behörden haben nach eigenen Angaben allein im April sechs kleinere Boote gestellt, die illegal Porzellan aus Wracks an den Paracel-Inseln gehoben haben. Mehrere größere Schiffe seien den Behörden allerdings entwischt.

China will die Meeresgegend deshalb nun genauer überwachen. Die Behörden räumen allerdings ein, dass eine flächendeckende Kontrolle kaum möglich ist. Die Paracel-Inseln liegen an der alten Seidenstraße. Dort liegen besonders viele gesunkene chinesische Schiffe in nicht allzu großer Tiefe, die wertvolles Porzellan, Gold und Silber geladen hatten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)