7. November 2011 06:22 Uhr
Wenn sich diese Idee durchsetzt, könnte Nigeria zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Umweltaktivisten arbeiten an einem Häuserbauprojekt aus Plastikflaschen.
Wie die Onlineausgabe der südafrikanischen "Naspers"-Zeitungsgruppe berichtet, werfen die Nigerianer jeden Tag drei Millionen Flaschen weg - viele verschmutzten die Landschaft. Gefüllt mit Sand und befestigt mit Zement ließen sich daraus aber erstaunlich gute Häuser bauen - feuerfest, stabil, gut isolierend und drei Viertel billiger als normale Häuser. Das sei ein gutes Argument für das afrikanische Land mit rund 160 Millionen Einwohnern, denen 16 Millionen Häuser fehlten. Die Umweltaktivisten planen laut der Zeitungsgruppe bereits ein weiteres Projekt in Nigeria.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)