7. November 2011 06:52 Uhr
Krisen in einem Land führen offenbar zu einer stärkeren Nutzung von Online-Diensten, um Informationen auszutauschen. Was Studien bereits für den "arabischen Frühling" nachgewiesen haben, trifft wohl auch für das von Hochwasser betroffene Thailand zu. Nach Angaben der Medienagentur McFiva, die den Online-Dienst Twitter betreut, stieg die Zahl der Nutzer in Thailand in den vergangenen Monaten um 20 Prozent. Dies, so das Unternehmen, führe man auf die Fluten zurück.
Der frühere Wissenschaftler und aktive Twitterer Somkiat Onwimon erklärte, die Kommunikation online sei das Ergebnis unzureichender Information durch die Behörden. Hilfreiche Hinweise, wie mit dem Hochwasser umgegangen werden könne, seien vor allem in sozialen Online-Netzwerken zu finden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)