7. November 2011 15:25 Uhr
"Keine Gefahr für deutsche Zeitungen" - so bewertet der Verleger und Journalist Jakob Augstein die internationalen Expansionspläne der Online-Zeitung "Huffington Post" aus den USA. Im DRadio Wissen-Interview verwies Augstein auf erfolgreiche Online-Angebote deutscher Zeitungen, zum Beispiel die von Spiegel, Bild, Welt oder Süddeutscher Zeitung.
Es sei fraglich, wer deutschsprachige Artikel für die "Huffington Post" verfassen solle. Bekannte Autoren seien gut beschäftigt. Augstein vermutet, dass der aol-Konzern als Besitzer der "Huffington Post" eine Strategie der Internationalisierung verfolge - um bei der Vermarktung von Produkten für ein weltweites Publikum interssant zu werden.
In den USA hat die "Huffington Post"-Seite 25 Millionen Besucher pro Monat. Sie drängt auch nach Europa. In Großbritannien ist sie schon vertreten, Frankreich soll in diesem Monat folgen. In Deutschland ist die "Huffington Post" noch auf der Suche nach einem Partner.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)