7. November 2011 16:39 Uhr
Aus Sicht von Papst Benedickt XVI. muss sich die katholische Kirche in Deutschland verstärkt gegen Pornographie einsetzen. Der Papst schreibt in einer Botschaft, es sei an der Zeit, die weite Verbreitung von pornographischem Material, vor allem in den westlichen Ländern, energisch einzuschränken. Das gelte insbesondere für das Internet. Der Papst kritisiert in diesem Zusammenhang die Diskriminierung von Frauen. Eine Beziehung, die nicht beachte, dass Mann und Frau die gleiche Würde besitzen, bedeute ein schweres Vergehen gegen die Menschlichkeit. Im vergangenen Monat war der katholischen Verlagsgruppe "Weltbild" vorgeworfen worden, pornographische Bücher zu verkaufen. Die katholische Kirche kündigte an, den Vertrieb pornografischer Inhalte zu unterbinden. Vermutlich habe ein Filtersystem versagt. Der "Weltbild"-Verlag gehört mehrheitlich den katholischen Bistümern.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)