8. November 2011 06:24 Uhr

Piraten-Partei: E-Mail-Adressen von Bewerbern preisgegeben

Eine Datenschutzpanne - und das ausgerechnet bei der Piratenpartei! Wie der Berliner "Tagesspiegel" berichtet, passierte der Fehler der Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus. Mehrere Personen hatten sich dort auf Referenten- und Mitarbeiterstellen beworben und bekamen daraufhin eine Massen-E-Mail von der Fraktion. Das Problem: Die E-Mail-Adressen waren nicht unkenntlich gemacht und die Namen der Bewerber damit für jeden Konkurrenten sichtbar.

Ein Abgeordneter der Piraten-Partei, die sich den Datenschutz auf die Fahnen geschrieben hat, sprach von einer ärgerlichen Panne und entschuldigte sich bei den Betroffenen. Als Grund nannte er Überlastung.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)