8. November 2011 06:26 Uhr

Weltkulturerbe: Deutschland nach 14 Jahren wieder im UNESCO-Komitee

Nach 14 Jahren ist Deutschland erstmals wieder im Weltkulturerbe-Komitee der UNESCO vertreten. Wie eine UNESCO-Sprecherin mitteilte, ist Deutschland damit eines von 21 Ländern mit einem Mandat in der UNO-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Cornelia Pieper, sagte, die Bundesrepublik werde für eine ausgewogene und glaubwürdige Welterbeliste eintreten.

Bei der diesjährigen Wahl waren neun von 21 Sitzen in dem Gremium zu vergeben. Die restlichen acht Mandate gingen der Sprecherin zufolge an Katar, Indien, Algerien, Japan, Malaysia, Senegal, Serbien und Kolumbien. Das Mandat gilt für sechs Jahre.

Nach Angaben der Bundesregierung befinden sich derzeit 36 der insgesamt 936 Welterbestätten auf deutschem Boden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)