8. November 2011 12:37 Uhr
Am Mittag ist die Ostseepipeline in Betrieb gegangen, die Gas von Russland nach Süd- und Westeuropa liefern soll. Dazu unser Hintergrund:
Die Leitungen gehen von Wyborg an der russischen Ostseeküste bis nach Lubmin bei Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern. Das Gas kommt von einem Gasfeld in Westsibirien, das das größte Erdgasvorkommen Russlands enthalten soll. Das Erdgas dort ist mit einem Methananteil von 98 Prozent sehr rein. Jährlich sollen rund 55 Milliarden Kubikmeter Gas geliefert werden, über insgesamt zwei Pipelines. Die zweite Pipeline soll im kommenden Jahr fertig sein.
Für das Projekt arbeitet mittlerweile auch Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder. Der Wechsel aus der Politik in die Energiebranche hatte vor allem deshalb für Kritik gesorgt, weil Schröder den Bau der Pipeline vorangetrieben und die Verträge mit unterzeichnet hatte.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)