8. November 2011 13:23 Uhr

Studie kritisiert Einkaufsverhalten in Evangelischer Kirche

Wer einkaufen geht, muss sich manchmal zwischen Geldbeutel und Gewissen entscheiden: biologische und fair gehandelte Produkte oder einfach das Billigste?

Das Problem haben auch Kirchenvertreter. Eine Studie der Hilfswerke "Brot für die Welt" und "Evangelischer Entwicklungsdienst" legt nah, dass sie sich manchmal gegen Nächstenliebe und Schutz der Schöpfung entscheiden.

Die Wissenschaftler haben evangelische Kirchen und ihre Einrichtungen untersucht - also zum Beispiel Krankenhäuser, Kindergärten und Tagungsstätten. Das Fazit: Oft entscheidet der Preis darüber, was Patienten und Gäste zu Essen bekommen. Bei zwei Drittel der Diakonie-Einrichtungen liegt der Anteil von biologischen und fair gehandelten Produkten laut Studie unter zehn Prozent. Positiv bewerten die Wissenschaftler dagegen, dass viele Kircheneinrichtungen Ökostrom nutzten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)