8. November 2011 15:54 Uhr
Der Verpackungskünstler Christo darf jetzt einen Fluss in den USA verhüllen.
Innenminister Ken Salazar gab für das lange umstrittene Mammutprojekt grünes Licht. Christo will insgesamt knapp zehn Kilometer des Arkansas Rivers, einem Nebenfluss des Mississippi, mit silbernen Stoffstreifen überspannen. Der Wind soll sie dann wie eine Welle in Schwingung versetzen.
Die Installation soll im August 2014 zwei Wochen lang zu sehen sein, es wird mit Hunderttausenden Besuchern gerechnet. In einer ersten Reaktion schenkte Christo der "National Gallery of Art" zwei Original-Collagen seines Projektes.
In Deutschland ist Christo vor allem bekannt, weil er 1995 den Reichstag verhüllte.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)