8. November 2011 17:54 Uhr
Ursprünglich war er als Hilfe für Senioren gedacht.
Jetzt soll ein spezieller Roboteranzug auch im zerstörten Atomkraftwerk Fukushima zum Einsatz kommen. Wie die Zeitung "The Telegraph" berichtet, geht es um einen Anzug, der ursprünglich von Wissenschaftlern in Tokio entwickelt wurde. Er werde wie ein äußeres Skelett getragen - mit Motoren an wichtigen Stellen, zum Beispiel an Rücken, Knien und Ellenbogen. Der Anzugträger verdoppelt dadurch seine Kraft.
Eine Firma hat den Anzug laut Bericht nun für die Einsatzteams in Fukushima weiterentwickelt: Denn die Arbeiter dort müssten bis zu 60 Kilogramm schwere Strahlenschutzwesten tragen. Das mache es schwer, über längere Zeit in der Atomruine zu arbeiten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)