9. November 2011 13:23 Uhr

Studie sieht Brasiliens Außenpolitik im Aufstieg

Brasiliens Politik öffnet sich offenbar für die Anliegen und Probleme anderer Länder. Claudia Ziller von der Stiftung Wissenschaft und Politik schreibt in ihrer Studie, man könne sogar mit Fug und Recht von einem außenpolitischen Aufstieg Brasiliens sprechen. Wichtigster Motor dieser Entwicklung sei der ehemalige Präsident Lula da Silva gewesen.

Nach Ansicht der Autorin lässt sich die Außenpolitik des Landes nicht mehr auf den Handel reduzieren. Sie sei umfassender und komplexer geworden - sowohl in Bezug auf die Themen als auch die Orte und politischen Instrumente.

Brasilien habe in den letzten Jahren viele Projekte in Lateinamerika und auch international angestoßen. Zudem habe sich das Land als Vermittler in nahen und fernen Konflikten etabliert.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)