10. November 2011 06:51 Uhr
Unsere frühen Vorfahren waren noch Einzelgänger. Aber als sie von nachtaktiven zu tagaktiven Jägern wurden, begann das Zusammenleben in Gruppen mit anderen Primaten. Wie ein Forscherteam aus Oxford im Fachjournal "Nature" schreibt, passierte das vor etwa 52 Millionen Jahren. Durch das Zusammenrotten seien unsere Vorfahren sicherer gewesen. Laut den Wissenschaftlern lebten die Ur-Primaten zunächst in großen, lockeren Verbänden. Erst später seien andere Formen des sozialen Zusammenlebens entstanden - wie etwa Paarbeziehungen oder Haremsgruppen mit einem männlichen Anführer. Die Forscher zeigten auch, dass keine Entwicklungslinie wieder zum Einzelgänger-Dasein zurückkehrte. Sie vermuten, dass sich durch das Gruppenleben auch soziales Verhalten wie Koalitionsbildungen und ein größeres Gehirn entwickelten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)