10. November 2011 06:52 Uhr
Der Name ist ambitioniert, die Finanzlage war zuletzt schlecht. Jetzt soll der afrikanische Radiosender "Africa N°1" von einem Insolvenzverwalter gerettet werden. Der Generaldirektor erklärte der Nachrichtenagentur AFP, das habe die Regierung von Gabun entschieden. Der Sender erreicht 20 Millionen Hörer in rund 20 afrikanischen Ländern. Er wurde 1981 als Aushängeschild des zentralafrikanischen Landes gegründet. Später hatte Libyen den größten Teil der Anteile gekauft und wollte eine afrikaweite Senderkette daraus machen. Die Programme sollten neben Französisch, Englisch und Arabisch auch auf Bambara und Swahili senden. Mit dem Ende des Gaddafi-Regimes hatte "Africa N°1" zuletzt seine Angestellten und Satellitenkosten nicht mehr bezahlen können. Für die Ausgaben war der Staat Gabun eingesprungen, der immer noch ein Drittel des Radios besitzt
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)